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Bücher, die man gelesen haben muss.

Neil Gaiman: Niemalsland

Richard hat einen Job, Kollegen, eine hübsche, wenn auch etwas versnobbte, Freundin - kurzum ein normales Leben. Aber er fragt sich immer wieder, ob das wirklich alles gewesen ist. Und wer hätte gedacht, dass ausgerechnet sein gutes Herz ihn irgendwann in Lebensgefahr bringen würde. Dabei wollte er dem verletzten Mädchen, dass da plötzlich auf dem Gehweg lag einfach nur helfen. Und schon ist er mittendrin in einem surrealen, bizarren Alptraum voller unheimlicher Orte und Gestalten in Londons Unterwelt.
Gaimans Buch ist ein fesselnder Mix aus Fantasy, Gruselroman und modernem Märchen, dass einen bis zur letzten Seite nicht mehr loslässt. Nach diesem Buch wird man nie wieder mit derselben Unschuld eine U-Bahnstation betreten können.

Douglas Coupland: Mikrosklaven

Auf die ihm eigene, unnachahmliche Weise beschreibt Douglas Coupland das Leben der Geeks und Nerds im Silicon Valley der 90er Jahre. Bei ihrer überstundenreichen Sklavenarbeit für eine große Softwarefirma stellen Sie gest "Das können wir besser und mit mehr Spaß". Sie machen sich selbständig. Und plötzlich bricht das wahre Leben in ihre Welt ein und damit die Liebe, der Tod und allerlei andere Kurzweil.
Jeder, der schon einmal eine Nacht vor dem Computer durchgemacht hat, wird sich irgendwo in diesem Buch wiederfinden.

Philip Pullman: Der Goldene Kompass

Die von Pullman erschaffene Welt scheint der unsrigen in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich und doch ist auf den ersten Seiten alles so fremd und verwirrend. Lyra, die Heldin des Buches, lebt in den alterwürdigen Mauern eines Oxford Colleges. Ein denkbar düsterer und liebloser Ort um dort seine Kindheit zu bringen. Aber Lyra ist niemals allein. Sie hat Pan, ihren Daemon. Jeder Bewohner dieser seltsam fremden Welt besitzt einen solchen Daemon in Tiergestalt.
Lyras Neugier führt sie schließlich auf die Spur eines unheimlichen Verbrechens. Als dann auch noch ihr bester Freund verschwindet, hält sie nichts mehr in Oxford. Mit einem geheimnisvollen Instrument begibt sie sich in den hohen Norden, um ihren Onkel zu suchen um ihm ein paar Fragen zu stellen.
Dieser Roman (und die ihm folgenden zwei Teile der Trilogy) werden vollkommen zu unrecht als Kinder- und Jugendbücher deklariert. Pullmans Fantasy Geschichte weicht ab von den üblichen Klischees und er erzählt eine sehr anspruchsvolle Geschichte. Parallelwelten, ein göttliches Gleichgewicht, dass umzukippen droht, eine Heldin, die wir beim Erwachsen werden begleiten können, Liebe und Freundschaft stehen gegen unbarmherzige Gewalt im Namen der Forschung - und das alles packend erzählt.
Die zwei weiteren Bände sind in Deutschland erschienen als "Das magische Messer" und "Das Bernstein-Teleskop".

Kontakt: Susan König, mail@susans-palace.de