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Garne

Als Rohstofflieferanten für Garne dienen sowohl diverse Tierarten als auch unterschiedlichste Pflanzen und seit einigen Jahrzehnten auch das Chemielabor. Je nachdem, welche Tier- oder Planzenart in einer bestimmten Region beheimatet war, wurden andere Garne zur Herstellung von Textilien verwendet. So ist im mitteleuropäischen Raum wohl Jahrhunderte lang das Schaf Wolllieferant Nummer Eins gewesen. Heute kann man in einem guten Fachgeschäft je nach Saison Garne jeglichr Art finden.

Tierische Fasern

Schafwolle Wolle vom Schaf ist weich, elastisch, strapazierfähig und wärmt gut. Wolle ist sehr angenehm zu verstricken, da sie sehr elastisch ist. Allerdings kann sie auch stark kratzen, besonders wenn sie schlecht verarbeitet wurde. Wollgarne, die für eine Maschinenwäsche ausgerüstet sind, haben diesen Nachteil jedoch meist nicht mehr. Es gibt jedoch auch Menschen, die auf Tierhaare allergisch sind, und die somit überhaupt keine Wolle vertragen. Dies gilt in der Regel für alle Arten von tierischen Fasern.
Lammswolle Wolle, die bei der ersten Schur eines jungen Schafes gewonnen wird. Sie ist besonders weich und wärmend. Kratzt nur wenig.
Merinowolle Wolle vom Merinoschaf - sehr feine Wolle, die nicht kratzt.
Shetlandwolle Wolle vom Shetlandschaf - ist sehr robust und wärmend. Diese Wolle wird oft zu rustikalem Tweedgarn verarbeitet. Als feine "Cobweb"-Qualität (einfädig versponnen) wurde und wird sie zur Herstellung von Shetland Lace oder Spitzengestricken im Allgemeinen verwendet.
Alpaka Wolle einer südamerikanischen Lama-Art - sehr feine, seidige, weiche Wolle.
Angora Vom Angora-Kanninchen gewonnene Wolle. Diese Wolle ist sehr weich und langhaarig. Sie wärmt extrem gut und kann vier mal meer Feuchtigkeit aufnehmen als Baumwolle ohne dabei naß zu wirken.
Mohair stammt von Angora-Ziegen - leichte, sehr langhaarige, dekorative Wolle. Durch die haarige Struktur des Garns wird dieses meist mit sehr dicken Nadeln verarbeitet und Strickteile werden so extrem leicht. Leider haart die Wolle auch sehr stark und die meisten Menschen empfinden sie als extrem kratzig. Sie sollte daher nur mit Bedacht für körperbetonte Kleidung verwendet werden. Mit offenen Lochmustern lassen sich in Mohair sehr schöne Effekte erzielen.
Kaschmir Haar der Kaschmirziege, die in großen Höhen im Himalaya beheimatet ist - wird durch auskämmen gewonnen. Es wärmt hervorragend und ist gleichzeitig extrem leicht und seidig. Die Gewinnung macht der Garn aber auch enorm teuer.
 

Pflanzliche Fasern

Seide kühlt bei Hitze und wärmt in der Kälte. Seide ist berühmt für ihren Glanz und seinen angenehmen Trageeigenschaften. Allerdings ist Seide eine Herausforderung beim Verstricken und in der Pflege. Reines Seidengarn ist sehr teuer. Seine positiven Eigenschaften im Zusammenspiel mit Merinowolle oder Viskose und Baumwolle führen zu relativ preiswerten und doch edlen Garnen.
Baumwolle das Sommergarn schlechthin. Baumwolle ist sehr luftdurchlässig und nimmt Feuchtigkeit gut auf. Diese beiden Eigenschaften lassen es temperaturausgleichend wirken und machen es bei Hitze besonders angenehm zu tragen. Baumwolle ist recht preisgünstig und ideal für Allergiker.
Leinen wohl die älteste aller verwendeten Faserarten. Flachsfasern wurden bereits in Siedlungen in der Jungsteinzeit gefunden. Leinen wird aus den Blättern der Flachspflanze gewonnen. Es ist sehr strapapzierfähig und pflegeleicht und hat durch seine grobe Struktur meist einen etwas rustikalen Effekt. Als Strickgarn ist es erst in den letzten Jahren in Mode gekommen.
Viskose Zellstofffaser aus Holz oder anderen Pflanzen gewonnen. Sehr glattes oftmals glänzendes Garn, das häufig mit Baumwolle zu anspruchsvollen Mischgarnen verarbeitet wird. Typisch für Viskose, wenn zu einem Gewebe verarbeitet, ist sein fließender Charakter.
 

Chemiefasern

Der Gattungsbegriff "Chemiefaser" beschreibt alle auf chemischem Weg herstellten Fasern aus natürlichen oder synthetischen Polymeren und anorganischen Stoffen. Als Basis dienen in der Regel synthetische Ausgangsstoffe auf der Basis von Erdöl.
Zu den bekanntesten und in modernen Garnen häufig anzutreffenden Chemiefasern zählen (Poly-)Acryl, Polyamid, Polyester und Elastan. Gelegentlich trifft man auch auf dem Begriff "Mikrofaser". Dabei handelt es sich lediglich um besonders fein versponnene Fasern auf Basis von Polyamid bzw. Polyester.
(Poly-)Acryl Meist als Beimischung zu Baumwolle anzutreffen. Diese Kombination ergibt ein leichtes, saugfähiges und pflegeleichtes und preiswertes Garn, das besonders in den Sommermonaten gut zu tragen ist. Flauscheffekte werden durch ein spezielles "Hochbauschacryl" erzielt.
Polyamid Häufig im Einsatz als Beimischung in Socken- oder Sportgarnen. Es sorgt für eine bessere Haltbarkeit und verbessert die Formstabilität.
Polyester In der Regel als Faden für Glitzer- oder Farbeffekte in ausgefallenen Garnen im Einsatz.
Elastan Wie der Name schon andeutet, werden mit Hilfe dieser Faser elastische Strickgarne erzeugt.

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Yarn

The raw materials for modern day yarns are provided by all kinds of animals, different kinds of plants and by the chemical industry. In Europe the sheep was probably the most important source for wool over the centuries. In other parts of the world people used other animals, for example goats or llamas, to gain their materials for making textiles.
Flax is regarded as one of the oldest known and maybe most important textile plants. It is used to produce linen fabric. Over the last two centuries it was widely replaced by cotton, which was cheaper, made a smoother fabric and was as easy in use. Linen came again into vogue over the last years especially in light, elegant but nonetheless sportive summer clothing. Today you can even find hand knit yarns made out of or containing linen.
Modern yarn shops are full of a wide variety of yarns to satisfy different tastes and purposes.

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Kontakt: Susan König, mail@susans-palace.de